Teilnehmer von minsaarland 2014 warten auf Einlass

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minisaarland 2015

Leider mussten wir minisaarland 2015 absagen

Spielregeln

Minisaarland ist ein Land für Kinder und Jugendliche, in dem es wie in einem richtigen Land zugeht – mit Behörden, Betrieben und Freizeitangeboten.

...und so funktioniert das Leben im minisaarland (Spielregeln)

1) Vollbürgerschaft

Jede/r Mitspieler/in zwischen 8 und 15 Jahren bekommt beim ersten minisaarland­Besuch einen Spiel­pass. Damit ist man Bürger/in von minisaarland und kann dort arbeiten und Geld verdienen, sich selbst­ständig machen, wählen und gewählt werden. Der Spielpass ist ein persönliches Dokument, für das sein/e Besitzer/in verantwortlich ist.

2) Arbeiten und Geld verdienen

Die geltende Währung im minisaarland ist der saarmini.
Während der ersten Stunde, also von 10 bis 11 Uhr, werden die Jobs direkt in den Betrieben vergeben. Danach werden die Arbeitsstellen vom Arbeitsamt vermittelt und eine Arbeitskarte ausgehändigt. Es ver­steht sich von selbst, dass nicht immer alle sofort eine Arbeit und nicht alle sofort ihren Traumjob erhalten können! Mit der Arbeitskarte wird im entsprechenden Betrieb die Arbeit aufgenommen. Die Arbeitszeit be­trägt mindestens eine Stunde, dann kann gekündigt werden, man darf aber auch länger beschäftigt blei­ben. Nach Beendigung der Arbeit erhält man einen Lohnzettel, den man bei der Bank gegen saarminis einlösen kann. Arbeitskarten sind nicht übertragbar – der Handel mit Arbeitskarten ist strengstens unter­sagt!

3) Politik und Wahlen

Wahlen finden einmal in der Woche statt. Gewählt wird die Regierung, deren Aufgabe es ist, die Amtsge­schäfte im Interesse der Gemeinschaft zu führen und sich um die Belange der Bürger/innen zu kümmern. In einer Wahlversammlung auf dem Marktplatz stellen sich die Kandidaten vor.

4) Selbstständigkeit

Jede/r Bürger/in ist berechtigt, einen eigenen Betrieb zu gründen. Dazu beantragt er/sie eine Gewerbeer­laubnis und mietet Räume an. Vorher besucht er/sie den Kurs „Wie mache ich mich selbstständig“.

5) Bürgerpflichten und Regelverstöße

Minisaarland lebt von seinen Bürgern/innen und ihrer aktiven Beteiligung. Alle Bürger/innen sind für den friedlichen Ablauf verantwortlich. Die älteren und erfahreneren Bürger/innen übernehmen Verantwortung für die jüngeren und neuen Spielstadtbesucher/innen.
Gewalttätigkeiten und Diebstähle werden geahndet. Streitigkeiten werden zunächst über die Streit­schlichtungsstelle beigelegt, bei wiederholten Verstößen gegen die Spielregeln wird der Täter vor Gericht gestellt. Verstöße können zum Ausschluss aus der Spielstadt führen.

6) Wer Regeln aufstellt, kann sie auch verändern

Voraussetzung für die Änderung dieser Regeln ist ein Mehrheitsbeschluss in der Bürgerversammlung.